10. Sep. 2011 Einsatz-Übung
Wir schreiben den Nachmittag des 10. Septembers 2011: Die Freiwilligen Feuerwehr Bietigheim-Bissingen lädt zu ihrer jährlichen Hauptübung ein.
Dieser Einladung folgten neben weiteren anliegenden Gemeinde- und Stadtfeuerwehren auch Kräfte der Polizei, des Technischen Hilfswerkes (THW), des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und auch der Rettungshundestaffel Ludwigsburg.
Auf dem Tagesplan stand die Hauptübung 2011 welche sich im Rotenackerwald von Bietigheim-Bissingen abspielen sollte. Nach dem Anrücken aller Hilfskräfte wurde folgende Einsatzmeldung bekanntgegeben: Meldung einer starken Rauchentwicklung im Rotenackerwald bei einem Überflug der Luftbeobachtung Baden-Württemberg. Schon kurze Zeit später kam dann über den Notruf 112 die nächste Meldung, welche besagte dass eine Forstmaschine im Wald brennen solle. Die diversen Feuerwehren, sowie die Polizei, das THW und das DRK rückten aus. Nachdem sich die Einsatzleitung dann einen genauen Überblick verschafft hatte und schon die ersten Löscharbeiten im Gange waren verschärfte sich die Lage jedoch: Es wurde berichtet dass während eines Klassenausfluges 3 Schüler unter Schock panisch in den Wald gerannt waren. Der Wald, in welchen sich die Kinder begeben hatten beinhaltete jedoch sehr unwegsames Gelände sowie stark bewachsenes Unterholz weswegen eine Personensuche für die vorhandenen Einsatzkräfte schier unmöglich war.
Es folgte eine Alarmierung der Rettungshundestaffel Ludwigsburg welche sich mit 5 Hundeteams und 5 weiteren Helfern ohne Hund zur Einsatzstelle begab. Nach einer kurzen Lagebesprechung der Einsatzleitung und der Gebietszuweisung nahmen dann Hilfskräfte der Rettungshundestaffel Aufstellung. Geplant war eine sogenannte Kettensuche, bei der sich alle Hundeführer in einer Linie mit gleicher Laufrichtung aufstellten. Zwischen jedem Hundeführer platzierte sich ein Helfer, wobei die beiden äußersten Helfer beide mit einem GPS-Gerät ausgestattet wurden um zu gewährleisten, dass die Gruppe im dicht bewachsenen Wald nicht abdriftete.
Nach 1,5 Stunden Sucharbeit, welche von meterhohen Dornenhecken, einer Vielzahl umgestürzter Bäume sowie aufgeschrecktem Wild gekennzeichnet war, konnte die Suche erfolgreich mit dem Fund aller 3 Schüler abgeschlossen werden.
Abschließend fanden sich alle an der Übung beteiligten Hilfskräfte noch einmal zur Abschlussbesprechung bei der Feuerwehr Bietigheim-Bissingen ein. Es folgte ein reger Erfahrungsaustausch und der Tag klang in einem gemeinsamen Abendessen aus. Die heitere Stimmung aller ließ erkennen, dass die Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Bietigheim-Bissingen ein voller Erfolg war.
Bericht: S. Goll


