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Eignungstest am 13.01.2019

Gleich zu Beginn im neuen Jahr hat die DRK Rettungshundebereitschaft Ludwigsburg einen Eignungstest in Pleidelsheim ausgerichtet.

Fotos: C. Rasi

Fotos: C. Rasi

Fotos: C. Rasi

Fotos: C. Rasi

Fotos: C. Rasi

Fotos: C. Rasi

Fotos: C. Rasi

Insgesamt sieben Teams waren angemeldet:

Anja X mit Oskar
Renate X mit Jamira (RHB Calw)
Frank X mit Marie
Jutta X mit Pitú
Stefanie Engelmann mit Flynn
Birgit X mit Timmi
Sebastian X mit Ally

Der Eignungstest bildet für den Hund die Voraussetzung zur Ausbildung in einer DRK Rettungshundestaffel. Bei einem Eignungstest wird geprüft, ob der Hund für die Rettungshundearbeit grundsätzlich geeignet ist. Der Hund soll mit seinem Hundeführer ein Team bilden und souverän mit alltäglichen Situationen umgehen. Aggressives oder sehr ängstliches Verhalten des Hundes sind unerwünscht.

Zunächst wird in einer Art „Spielkreis“ geprüft, ob sich der Hund mit Leckerlis oder Spielzeug motivieren lässt und wie er sich gegenüber fremden Personen verhält. Für einen angehenden Rettungshund ist es natürlich Grundvoraussetzung, dass er freudig auf fremde Menschen zugeht.
Auch wenn ein paar Personen schnell auf das Hundeführerteam zugehen und dieses in einem Kreis umschließen, darf der Hund keinesfalls aggressiv reagieren.
Direkt im Anschluss wird der Hund von einer fremden Person getragen. Dies ist für die meisten Hunde zwar sehr unangenehm, kann aber im Einsatz mal sehr wichtig sein.
Eine neben dem Hund stürzende Person, die plötzlich schreiend davon rennt sorgt bei den Zuschauern immer für Belustigung und bei dem Hund für komische Blicke. Doch auch dies ist Prüfungsbestandteil.

Danach wird das Verhalten des Hundes in verschiedene Situationen geprüft. Auch hier ist die Bindung zwischen Hund und Hundeführer schön zu beobachten.
Zunächst laufen die beiden unter einer flatternden Plane hindurch, dann wird eine große Tonne langsam auf den Hund zugerollt, eine Person öffnet und schließt seinen Regenschirm vor dem Hund und schließlich kommt noch eine seltsame Person mit riesigem Regencape auf die beiden zu. Der Hund darf durchaus vorsichtig sein oder den Personen ausweichen. Extrem ängstlich sollte der Hund jedoch nicht reagieren.
Danach soll der Hund durch einen Tunnel und über einen Steg gehen, über ein Gitterrost und vorbei an einer lärmenden Motorsäge.
Ein Rettungshund sollte von seinem Hundeführer motiviert werden können, über diese Geräte zu gehen, denn man weiß nie, worauf man im Einsatz stößt.

Schließlich durften sich die Hundeführer dann noch in einer großen Holzkiste verstecken, während der Hund von einer Fremdperson festgehalten wird. Die Hunde schauten teilweise ziemlich verblüfft, wo Herrchen oder Frauchen nun plötzlich verschwunden sind und machten sich schnell auf die Suche. Über einen kleinen Spalt konnten sie die Nase in die Kiste stecken und bekamen dann schon die ersten Leckerlis.
Auch hier wird die Bindung beobachtet: der Hund sollte natürlich eifrig seinen Hundeführer suchen und sich nicht für andere Dinge interessieren.

Zum Schluss laufen die Hundeführerteams noch im Slalom an fremden Hunden vorbei sowie an einem qualmenden Feuerkorb. Ein Rettungshund sollte gelassen an fremden Hunden vorbeigehen und auch keine Angst vor Rauch haben.

Alle sieben Teams haben sich an diesem Sonntag toll präsentiert. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!
Die erste Hürde zum Rettungshundeteam ist nun geschafft und wir wünschen ganz viel Freude bei der Ausbildung!

Bericht: N. Rommel

13. Januar 2019 14:31 Uhr. Alter: 333 Tage