Ausbildung zum Flächensuchhundeteam
Die Ausbildung
Ausgeprägter Teamgeist ist Grundvoraussetzung jeder Rettungshundeausbildung und -arbeit.
Gegenseitiges Vertrauen sowie Lob und Freude bei der gemeinsamen Arbeit mit dem vierbeinigen
Partner ist ein wichtiger Aspekt um erfolgreich zu sein.
Denn Mensch und Hund bilden ein Team, in dem jeder sich ergänzt.
Mischling, Schäferhund oder Appenzeller -
den typischen Rettungshund gibt es nicht.
Geeignet sind grundsätzlich alle leistungsstarken, nicht zu schweren Hunde, wenn sie
körperliche Gesundheit, Gewandtheit, Nervenstärke, Lernfreude sowie Freundlichkeit
gegenüber Menschen und Artgenossen mitbringen.
Der Grundstock wird im Idealfall im Welpenalter gelegt.
So lernt der junge Vierbeiner spielerisch seine Aufgaben kennen.
Am Ende seiner etwa zweijährigen Ausbildung zeigt sich der erwachsene
Suchhund konditionsstark, wesensfest, sicher, ruhig und sehr menschenfreundlich
Die Ausbildung des Hundeführers umfasst:
- Erste-Hilfe-Ausbildung
- Sanitätsausbildung A und B
- Sprechfunkausbildung
- Ausbildung im Umgang mit Karte und Kompass
- Ausbildung in Einsatz-Taktik und -Organisation
- Kenntnisse in der Kynologie des Hundes
- Ausbildung in Erster-Hilfe am Hund
Die Ausbildung des Hundes umfasst:
- Geländegängigkeit: Begehen von glatten und beweglichen Untergründen zum Beispiel Schutt, Geröll, Blech, Gitterrosten, Glas...
- Gerätearbeit: Begehen von Leitern waagerecht und schräg; durchkriechen von Röhren; überqueren einer Wippe;...
- Gehorsamsarbeit: Fußgehen angeleint und frei; Sitz; Platz; Steh; Heranrufen des Hundes; Ablegen unter Ablenkung; Voraussenden...
- Anzeigeübungen: Verbellen; Bringseln; Rückverweisen; Scharren
- Sucharbeit: Flächensuche; Trümmersuche. Bevor ein Hund als Rettungshund eingesetzt wird muss er die Eignungsprüfung sowie eine Rettungshundeprüfung nach der Prüfungsordnung des DRK bestehen.
Wer Interesse an der Rettungshundearbeit hat, braucht außer einem eigenem Hund auch sehr, sehr viel Zeit und Engagement.



